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Das Heimatmuseum in Undenheim: Lebendige Kulturstätte und Standesamt

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Bei einem Besuch von Undenheim sollten Sie Zeit einplanen für einen kleinen Abstecher zum Heimatmuseum.

In dem Gebäude befinden sich zwei Gewölbekuhställe. Sie sind die einzigen in Rheinhessen, die sich nicht in Privatbesitz befinden, sondern der öffentlichen Hand gehören. Die Kreuzgewölbestätte, im Volksmund auch Kuhkapellen genannt, entstanden in der nachnapoleonischen Zeit, als viele ehemalige Kirchenhandwerke neue Kunden für ihre Baukunst suchten. Der damalige Bürgermeister Phillip Schwamb konnte die ehemalige Hofreite 1980 für die Gemeinde kaufen. Das Wohnhaus an der Straße wurde verkauft und die renovierungsbedürftige Scheune in Gemeindebesitz gehalten. Sie wurde renoviert und zum Heimatmuseum gewidmet. 

Der Heimat- und Kulturverein organisiert regelmäßig kulturelle Veranstaltungen und Ausstellungen. Der Schwerpunkt der Ausstellung im 1. Obergeschoss liegt auf der Darstellung der Landwirtschaft und des Gewerbes in dem rheinhessischen Dorf. Alte Kunst- und Handwerksutensilien, eine alte Schule, historische Bilder und vieles mehr sind zu sehen. Besonders die „alte Bauernstube" im hinteren Teil weckt alte Kindheitserinnerungen. 

Im Fundus des Museums befinden sich auch zahlreiche Funde von Gebäuden und Grenzsteinen die die historische Herkunft von Undenheim dokumentieren. Rätsel geben die sogenannten "Fratzensteine" auf, drei rechteckige Steinblöcke, die vor einiger Zeit in dem Giebel eines Gehöftes aus dem späten 18. Jahrhundert gefunden wurden.

Außerhalb der Veranstaltungen ist das Museum am letzten Sonntag des Monats von 14.00-18.00 Uhr geöffnet. In den Räumlichkeiten des Heimatmuseums finden regelmäßig Kunst- oder sonstige Ausstellungen statt.  Das Bild unten zeigt ein Bild der Künstlerin Olga Trachkova. Sie hatte im März 2020 ihre Bilder im Museum ausgestellt. Farbenfroh und sinnlich — die in Dnepropetrowsk (Ukraine) geborene Künstlerin Olga Trachkova erschafft unverkennbare Bilder, die eine alltägliche Situation reizvoll zeigen. Als Pop Art Verehrerin kreiert sie aus kurvigen Farbfeldern und gemalten Geschichten ihren eigenen Stil, der an die Comic Art grenzt. Lustige Szenen werden mittels bunter Flächen innerhalb schwarzer Linien erzählt.

Der Heimat und Kulturverein lädt auch regelmäßig zu Themenabende ein. In dem letzten Themenabend am 24.01.2020 erzählte Lothar Schwamb in einem sehr interessanter Vortrag über seinen Großonkel, den Widerstandskämpfer in der NS Zeit Ludwig Schwamb, dessen Todestag sich am 23.1.20 zum 75. mal jährt. Der nächste Themenabend ist für den 24. April geplant. Weitere Informationen dazu werden wir auf dem Veranstaltungskalender veröffentlichen. 

Wussten Sie, dass es möglich ist im Heimatmuseum zu heiraten? Der wunderschön restaurierte Gewölbekuhstall im Erdgeschoss bietet eine historische und romantische Kulisse für standesamtliche Trauungen mit Platz für über 50 Gäste, davon 30 Sitzplätze.
Bei Anfragen zu Trauungen wenden Sie sich per E-Mail bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
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